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Der Wohnraumschaffer: Abgeordneter besucht Maler und Raumausstatter Domenic Vennhaus

Schorndorf. Vom vernachlässigten Kleinkind, drogenkonsumierenden Jugendlichen und Obdachlosen zum Unternehmer, der Wohnraum schafft und gestaltet und anderen Menschen eine Chance bietet? Diese Geschichte weckte das Interesse vom Landtagsabgeordneten Hans-Jürgen Goßner (AfD), der den Arbeitskreis der AfD-Fraktion im neugegründeten Ausschuss für Landesentwicklung und Wohnen leitet. Er besuchte vergangene Woche gemeinsam mit Daniel Lindenschmid MdL und Miguel Klauß MdL den Maler und Raumausstatter Domenic Vennhaus in Schorndorf.

Bewegt und zutiefst beeindruckt zeigte sich Goßner von der dramatischen Lebensgeschichte des mittelständischen Unternehmers. Schon der Start ins Leben war von Härte geprägt. Als kleines Kind wurde er von der eigenen Mutter unter Tötungsandrohung verstoßen. Nach Pflegefamilie und wechselnden Heimen konnte das obdachlose Straßenkind einen Zukunftstraum verwirklichen: Den Traum vom eigenen Haus und Unternehmen. Mit eisernem Willen und Kampfgeist gelang ihm nach der Ausbildung zum Maler der Aufbau eines mittelständischen Unternehmens mit mehreren Angestellten.

Doch so fleißig Domenic Vennhaus und seine engagierten Mitarbeiter auch sind, legt ihnen der Staat mit immer neuen Steuern und Abgaben sowie eine Flut an Bürokratie neue Steine in den Weg. Neben Gebührenordnungen, Gewerbesteuerhebesätze und Grundstückspreisen schränkt ihn die Lieferproblematik beim Material erheblich ein. Materialknappheit führt zur Stornierung von Aufträgen. Die politisch bedingt horrend steigenden Preise für Sprit und Energie führen ebenfalls dazu, dass der Gewinn bei Aufträgen immer schmaler wird.

„Mittelständler wie Domenic Vennhaus sind das Rückgrat unserer Wirtschaft. Leider vergisst man das in den Regierungsstuben in Stuttgart und Berlin gern, wenn man dort munter am Steuerrad dreht“, stellte Goßner fest. Er bekräftigte, dass endlich auch an jene Firmen gedacht werden müsse, die „ganz normal zum Funktionieren unseres Landes beitragen und nicht bei der Kanzlerin zum Geburtstag eingeladen sind.“ Er forderte die Landesregierung auf, nicht nur die Stimme von „Fridays for Future“, sondern endlich auch jene des wertschöpfenden Mittelstandes zu hören.

Weiterführende Links:
▶ SWR Landesschau „Hochgekämpft: Vom Straßenjungen zum selbstständigen Maler“ https://youtu.be/hBRX9uNyho4

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