Mitgliederschwund bei Kirchen

Klimapolitik statt christlicher Botschaft: Kirchen vertreiben Gläubige

Hans-Jürgen Goßner MdL hat den Mitgliederschwund beider Kirchen im Südwesten als Quittung für deren Anbiederung an den Zeitgeist bezeichnet. „Natürlich mag gerade bei den Katholiken der Missbrauchsskandal eine Rolle spielen. Doch die Gründe sind andere, die beide Kirchen wohlweislich verschweigen: Sie haben das Wort Gottes zu verkünden und keine politischen Narrative zu setzen. Doch genau das tun sie seit geraumer Zeit. Zu Aufrufen, Klimaziele nachzuschärfen oder am F4F-Klimastreik teilzunehmen, gesellten sich jetzt gar ahistorische Tilgungen: Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken ZdK hat das Reiterdenkmal von Kaiser Wilhelm I. auf dem Karlsplatz anlässlich Katholikentags rot verhüllen lassen. Eine solche Kirche kann man nicht mehr ernst nehmen.“

Daneben verwies Goßner auf den „synodalen Weg“ als katholischer Irrweg. „Nur elf Prozent der Christen interessierten sich 2020 laut einer INSA-Umfrage für das von der Amtskirche eingeleitete Palaver über angeblich notwendige Reformen. Dass die (Erz-)Diözesen Freiburg und Rottenburg-Stuttgart und die evangelischen Landeskirchen in Baden und Württemberg ein ökumenisches Bündnis für Klimagerechtigkeit geschlossen haben, ist das völlig falsche Signal: Die christliche Botschaft wird durch Ökosozialismus ersetzt. Denke ich dann noch daran, dass inzwischen über die Schreibweise ‚Gott*‘ diskutiert wird, die F4F-Aktivistin Luisa Neubauer im Berliner Dom die Fastenpredigt halten durfte oder die evangelische Theologin Sarah Vecera heute im DLF darüber nachsinnen durfte, wie Jesus ‚weiß‘ geworden sei, liegt die Erklärung auf der Hand: Kirche soll Politik ermöglichen, aber nicht machen, sonst verkommt sie zur Staatskirche. Das passiert gerade und ist von den Gläubigen nicht gewollt.“

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