Wohnraum wird immer teurer

Trotz neuem Ministerium: Bezahlbarer Wohnraum bleibt ein leeres Versprechen

Bauherren und Unternehmen, die unmittelbar am Hausbau beteiligt sind, wurden von Habecks plötzlichem KfW-Förderungsstopp im Januar völlig unvorbereitet getroffen. Am 20. April wurde dann ein neuer Fördertopf freigegeben und war nach wenigen Stunden bereits wieder leer. Die Wohnungsbauministerin Nicole Razavi (CDU) kritisiert dieses Vorgehen. „Doch statt sich für die Betroffenen Häuslebauer im Land einzusetzen, wofür ihr Ministerium eigens geschaffen wurde, tingelt sie seit Monaten lieber durch unser Bundesland, um medienwirksam irgendwelche Großbauprojekte zu besichtigen“, beklagte der Landtagsabgeordnete Hans-Jürgen Goßner, Mitglied im Ausschuss für Landesentwicklung und Wohnen, das Verhalten der ebenfalls aus dem Landkreis Göppingen stammenden Ministerin.

Goßner weiter: „Razavi weist auf die Unzuverlässigkeit der Bundesregierung hin, während in ihrer eigenen Politik selbst nichts Konkretes zu erkennen ist. Die Ministerin hat es in einem Jahr nicht geschafft, die Wohnsituation in Baden-Württemberg spürbar zu verbessern. Bezahlbarer Wohnraum bleibt für viele Bürger ein leeres Versprechen. Ja, die Bundesregierung verhält sich beim Thema Baufinanzierung unzuverlässig. Aber ausgerechnet Razavi sollte andere nicht für mangelnde Zuverlässigkeit kritisieren. Sie soll sich auf ihre Aufgaben konzentrieren und endlich dringend benötigen Wohnraum schaffen.“

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